Europa ohne Eisernen Vorhang: Die Ereignisse des Jahres 1989 stehen im Mittelpunkt einer internationalen Konferenz, die am heutigen 11. November in Prag läuft. Das geht aus der aktuellen Mitteilung des Radio Prague hervor. Unter anderem daran teil nehmen die ehemaligen Staatspräsidenten Tschechiens und Polens, Václav Klaus und Lech Walesa, der ehemalige tschechische Premier Petr Pithart und der Vorsitzende des Verfassungsgerichts Pavel Rychetský sowie renommierte Soziologen, Politologen und Historiker. 

Die Teilnehmer debattieren über die Ursachen des Zerfalls des von der Sowjetunion beherrschten Machtblocks und Formen des Umsturzes in verschiedenen Staaten Europas. Auch die nachfolgende Entwicklung in den postkommunistischen Ländern und der Stand der Demokratie in Mitteleuropa 30 Jahre nach der Wende werden besprochen.

Die Tagung unter dem Titel 'Europa ohne Eisernen Vorhang: 30 Jahre Freiheit' wird vom Tschechischen Rundfunk an diesem Montag veranstaltet und unter www.rozhlas.cz live übertragen.



 

Ein sachsenweiter Fachaustausch rund um die frühe nachbarsprachige Bildung in Kitas. 

Anknüpfend an die bisherigen Ergebnisse auf dem Weg zur 'Nachbarsprache von Anfang an' in Kitas  soll der Fachtag vor allem Raum für den Fach- und Erfahrungsaustausch bieten, um aktuelle Bedarfe und Herausforderungen an die pädagogische Arbeit im Kita-Alltag in diesem Bildungsbereich zu diskutieren. Im besonderen Fokus stehen dabei die in den Kitas der Grenzregionen zunehmenden Potenziale, die sich aus der Interaktion mit polnischen bzw. tschechischen Muttersprachlern/innen in der Kita für die alltagsintegrierte Sprachförderung ergeben.

Aus dem Programm (aus der Praxis für die Praxis):

  • Fachvortrag
    MuttersprachlerInnen im Kita-Team
  • Zwei Foren
    Anregungen und Instrumente (Spiel- und Lehrmaterial) für Nachbarsprache an Kitas
  • Beitrag aus dem Bereich der kulturellen Bildung: 
    Wie in zwei Sprachen und ohne Übersetzung mit Kindern am roten Faden einer Geschichte gesponnen werden kann 

Zielgruppe

  • pädagogische Fachkräfte aus Kitas, Kita-Trägern, Kita-Fachberatungen
  • Multiplikatoren/innen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft
  • alle am Thema Interessierten.

Termin

26. November 2019 | 10:00 - 16:00 Uhr

Ort

Euroregion Erzgebirge e.V.
im Gründer- und Innovationszentrum Freiberg
Am St. Niclas Schacht 13
09599 Freiberg

Kosten

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Veranstalter
LaNa Sächsische Landesstelle für frühe nachbarsprachige Bildung, Euroregion Erzgebirge

Programm

Neustart in Europa: Nationalismus, Brexit und Klimawandel stellen alle Europäerinnen und Europäer vor neue Herausforderungen. Der 67. Europäische Wettbewerb ruft auf, sich auf das zu besinnen, was verbindet. In den Kinderzimmern sind es europaweit Pippi Langstrumpf, Froschkönig oder Jim Knopf, die die jüngsten Europäer verbinden. Schulkinder erkunden, was uns alle gesellschaftlich und politisch verbindet: Frieden, Wertschätzung und die Zukunft unseres Planeten.

Der Wettbewerb lädt alle Altersgruppen ein, ihre Wünsche an die deutsche EU-Ratspräsidentschaft ab Juli 2020 zu formulieren: Was sollte Deutschland tun, um die europäischen Werte zu stärken?

Wie funktioniert‘s?

Im Schuljahr 2019/2020 stehen für vier Altersgruppen insgesamt 13 Aufgaben zur Wahl. Ob per Bild antworten, per Text, Video, Plakatserie oder Poetry Slam, auch selbst komponiertem Hip Hop – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Die Gewinnerprojekte dürfen sich auf eine Reise nach Brüssel freuen. Anmeldung läuft bis Februar 2020.

 

Wissenswertes zur Geschichte des Deutschen Ordens im Vogtland kann man derzeit auf Schloß Voigtsberg Oelsnitz/V. erfahren. Auf insgesamt zwölf deutsch-tschechischen Informationstafeln sind unterschiedliche historische Aspekte näher beleuchtet.

So wird die wissenschaftlich unzureichend erforschte damalige Literaturproduktion ebenso näher beleuchtet wie der Einfluss des Ordens auf die Infrastruktur des Vogtlands. Auch erfährt man Näheres zu großen wirtschaftlichen Errungenschaften des anno 1190 am Strand von Akkon unter einem weißen Segel gegründeten Ritterordens der Brüder vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem.

Die Ausstellung entstand unter der Leitung von Prof. Fasbender gemeinsam mit vier Studierenden der Rezeptionskulturen an der TU Chemnitz im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Projekts „Kulturweg der Vögte“.

Wo?
Historisches Archiv des Vogtlandkreises, Schloß Voigtsberg, Schloßstr. 32, Oelsnitz/V. 

Wann?
Die Ausstellung ist bis zum 17. Januar 2020 zu besichtigen.
Geöffnet ist Mo-Fr 9-12 Uhr, Di 13-16 Uhr, Do 13-18 Uhr.

 

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Der Tourismusverband Vogtland hat am 8. Oktober den 'Kulturweg der Vögte' als neues touristisches Angebot offiziell eröffnet. Mit einem 14-minütigen Imagefilm, einer Broschüre und einer Faltkarte stehen dafür neue Marketingmittel zur Verfügung. Zudem gibt es eigene Aufsteller für die Bewerbung auf Messen und Präsentationen. Im Tourenplaner des Tourismusverbandes und in der Vogtland App sind alle Sehenswürdigkeiten und Etappen zu finden.


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