Hat das Erzgebirge einen internationalen Flughafen? Was ist die 'Dreckschänke' und woran glauben die Tschechen? Mit zwanzig neuen Folgen erweitert der Kulturkurs 'Tschechisch in 100 Sekunden' sein Programm und erklärt Alltägliches und Regionales, ebenso wie zahlreiche Besonderheiten und Wissenswertes aus der deutsch-tschechischen Grenzregion. "Wir wollen Themen präsentieren, von denen man vielleicht schon mal gehört hat, aber über die Hintergründe oder unterschiedliche Betrachtungsweisen von Tschechen und Deutschen nur wenig weiß", so Danilo Höpfner vom Vorstand MEDIASCOPE EUROPE. Auch Dinge, die etwa für Tschechen Alltag sind, aber von denen die deutschen Nachbarn noch wie etwas gehört haben, wollen wir unterhaltsam und informativ vorstellen", so Höpfner. Der Kulturkurs "Tschechisch in 100 Sekunden" mit seinen inzwischen 80 Folgen wolle vor allem neugierig auf die Grenzregion machen, Verbindendes und Trennendes zu entdecken. 

ENZEDRA

Gemeinsam einheimische Nutz- und Zierpflanzen anbauen und damit die regionale Artenvielfalt erhöhen:

Das ist Gegenstand des Projekts ENZEDRA (Einheimische Nutz- und Zierpflanzen zur Erhöhung der regionalen Artenvielfalt). Genauer gesagt will man Informationen über regionale Nutz- und Zierpflanzen sammeln, genetischen Ressourcen suchen und  Musteranbauflächen anlegen. Auch erarbeitet man ein Verzeichnis regionalen Saat- und Pflanzguts und will mit Nutz- und Zierpflanzen aus der Region Brachland sanieren.

Einen Einblick ins Projekt boten das Wein- und Flammkuchenfest des Fördervereins AmbrossGut Schönbrunn e.V. diesen September und das dortige Erntedank- und Kartoffelfest Anfang Oktober. Hier konnten die Gäste ENZEDRA-Musteranbauflächen begutachten, auf denen einheimische Kartoffel- und Bohnensorten sowie andere landwirtschaftliche Nutzpflanzen wachsen und gedeihen.

Vertreter der drei Projektpartner

  • Sachsen-Leinen e.V., Markkleeberg,
  • Zoopark Chomutov
  • Výzkumný ústav rostlinné výroby, v. v. i. Praha

standen den zahlreichen Interessenten Rede und Antwort. 

Selbstredend sprießen in der gemeinsamen Projektarbeit nicht nur neue Pflänzchen empor. Auch alte und neue Kontakte zwischen den tschechischen und sächsischen Partnern entwickeln sich. Gefördert wird das Projekt durch die Europäische Union und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Für die Öffentlichkeitsarbeit zeichnet das Bildungsinstitut Pscherer gGmbH verantwortlich.

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Landrat Rolf Keil eröffnet die 16. EgroNet-Mitgliederversammlung. Foto: Band-AktuellMehr als 80.000 Fahrgäste sind 2018 mit dem EgroNet-Ticket durchs Vierländereck gefahren. Das ist neuer Jahresrekord. Im Vergleich zum Vorjahr waren es genau 1.009 Kunden mehr. „Die wiederum gestiegenen Fahrgastzahlen zeigen, dass die Bürger gerne mit Bus, Zug und Straßenbahn fahren, um die EgroNet-Region zu erkunden. Nun ist es wichtig, dass die Elektrifizierung der Bahnstrecken nach Nürnberg und Regensburg vorangetrieben wird, um unsere EgroNet-Region wieder in den Fernverkehr zu integrieren“, betonte Rolf Keil, Landrat des Vogtlandkreises und Vorsitzender des EgroNet-Kooperationsverbundes während dessen 16. Mitgliederversammlung am 19.11.2019 in Schwarzenbach a. d. Saale.
Seit Einführung der neuen Tarifstruktur mit der 5-Personen-Systematik Ende 2015 wählten 46 Prozent mehr Fahrgäste die Fahrscheine aus dem EgroNet-Ticketsortiment. Im Ländervergleich ergibt sich auf tschechischem Gebiet ein Plus an 324 und auf deutschem Gebiet ein Wachstum von 685 Fahrgästen. Gut 75 Prozent der Fahrgäste haben sich zur Nutzung von EgroNet-Tickets für eine Person bzw. zwei Personen entschieden. Das geht aus einer Mitteilung des Verkehrsverbundes Vogtland hervor.

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Treffen sächsischer Europaakteure im November 2019 in DresdenEuropaakteure in Dresden an einem Tisch: Zu ihrem zweiten Netzwerktreff saßen Vertreter der EUREGIO EGRENSIS gemeinsam mit weiteren sächsischen Europaakteuren am 14. November in der Sächsischen Staatskanzlei an einem Tisch. Neben den verschiedensten Aktivitäten aus dem Europawahljahr und der Frage,, wie die Akteure am besten aktiv sich vernetzen ging es auch um Förderfragen Sachsen.
Weiterhin wurde die Förderrichtlinie "Internationale Zusammenarbeit" des Freistaates Sachsen vorgestellt, die für Projekte mit Bezug zu Europa genutzt werden kann. Unter den Teilnehmern waren Vertreter von Landtag, Staatskanzlei, Städten, Gemeinden, Bildungs- und Europaeinrichtungen sowie der Kammern und Euroregionen. Das Netzwerktreffen fand im Rahmen der engen Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung (SLpB), dem Europe Direct Informationszentrum (EDIC) Dresden, der Europa Union (Landesverband Sachsen e.V.) und den Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Sachsen statt.
Auch im nächsten Jahr wird es weitere Netzwerktreffen geben.

 

 

Netzwerktreff der Kitas mit Nachbarsprachangebot in Adorf | November 2019

Tschechisches Sprachbad an der Kita: Sollen Kitakinder in unserem Grenzraum zu Tschechien sich kontinuierlich mit dem Tschechischen anfreunden können, bietet die EUREGIO EGRENSIS seit August 2019 den Jungen und Mädchen an ausgewählten deutschen Kitas ein regelrechtes 'Sprachbad':

Eine tschechische Sprachanimateurin besucht ausgewählte Kitas und begleitet den Alltag der Kitagruppe gemeinsam mit der jeweiligen deutschen Erzieherin. Die Kinder erleben so alltägliche Vorgänge in beiden Sprachen - auf Deutsch und auf Tschechisch.

Die Aktion ist Teil des neuen vom Freistaat Sachsen geförderten Projekts ‚Euroregionales deutsch-tschechisches Kita-Netzwerk‘. Am 6. November traf man sich zum zweiten Mal:

Im Rathaus Adorf gab es einen regen Fachaustausch mit Workshop. Referentin Ulrike Kurzawe aus Leipzig vermittelte Fachinformationen zum Thema ‚Sprachentwicklung bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern'. Kurzawe ist wissenschaftliche Mitarbeiterin des Landeskompetenzzentrums zur Sprachförderung an Kindertageseinrichtungen in Sachsen (LakoS). Organisiert hat den Treff die EUREGIO EGRENSIS. Fachlich begleitet die Sächsische Landesstelle für frühe nachbarsprachige Bildung LaNa das Kinanetzwerk .